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Übersicht Stand der Forschung
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Erdbebengefahr Köln

Earthquake-Prediction - Erdbebenvorhersage-

Aktuelle Erdbebengefahr Einschätzung in Köln - mögliche derzeit aktuelle aktive Mechanismen

in ca. 27-30 km Tiefe, Forschungsmöglichkeiten über Vorhersage des tatsächlichen schweren

Bebens daraus resultierend


Schon seit Jahrzehnten erwarten Erdbebenforscher irgendwann ein stärkeres Erdbeben im Raum Köln mit schweren Schäden.

Hier meine laufenden Beobachtungen

der aktuellsten Bebentätigkeiten in NRW:

Von der Bebenkarte der Erdbebenstation Bensheim

Ablesestand 13.08.2008 nachmittags:

zwei natürliche Erdbeben am 12.08.2008 , eins zwischen Koblenz und Eifel wohl schon in das Gebiet der Eifel gehörend, das andere bei Roermond, noch ein Stückchen nördlich von Aachen, wo vor Jahren mal ein mittelschweres Beben war.

Diesmal springt auf der Karte ins Auge, dass es scheinbar vier Beben in der nördlichen Region gibt, die man mit einer Gerade fast verbinden kann und zwei Beben südlich, die mit einer Gerade verbunden parallel zur nördlichen Gerade verlaufen würde. Da die Gerade jedoch nicht parallel oder senkrecht zur Bougeranomalie mit 200 km Wellenlänge läuft, ist es wohl unbedeutender Zufall, zumal bergbaulich bedingte Beben dabei sind.

Ablesestand 20.08.2008 vormittags:

sehr geringe und in geringer Tiefe liegende Schwarmbeben westlich von Koblenz (Eifel), dazwischen nur die üblichen bergbaulich bedingten Beben nördliche von Köln

Ablesestand 25.08.2008 vormittags:

Schwarmerdbeben Nähe Brüssel, kleines Beben etwas tiefer bei Krefeld - die Bebenzentren Koblenz-Brüssel-Krefeld liegen in einem Dreieck mit konstanten Seitenabständen, Abstand ca. 170 km - aufgrund des Winkels zwischen Rheingraben und Bougeranomalieverteilung im Untergrund vielleicht doch ein Hinweis auf die 200 km Wellenlänge der Boudinagestruktur an der Moho

Ablesestand 01.09.2008 mittags:

kleines natürliches Beben in der Nähe von Aachen und eins bei Koblenz

Ablesestand 18.09.08 vormittags:

diverse kleine Beben westlich von Koblenz, Eifel, ein natürliches Beben in ca. 170 km Abstand NNE von Aachen, in der Nähe von Roermond, wo vor einigen Jahren ein mittelschweres Beben war.

Zusammen mit den Beben bei Brüssel und der bergbaulich bedingenten nördlich von Köln ergibt sich erneut eine Gerade, wie schon mal beobachtet mit derselben Ausrichtung.

Ablesedatum 29.09.2008 abends:

Die üblichen Schwarmerdbeben westlich von Koblenz/Eifel, die üblichen bergbaulich bedingten nördlich Köln, wieder eines bei Brüssel und eines bei Hamm, leider kann man die tabellarische Übersicht nicht anklicken.

Ablesedatum 13.10.20008 abends, zwischenzeitlich gar kein Kontakt mehr zum Server, jetzt wieder nur ohne tabellarische Übersicht: Übliche Beben in der Nähe von Koblenz und Aachen

Vor ein paar Tagen war ein für Deutschland relativ starkes Beben in Bayern bei Garmisch-Patenkirchen in der Nähe (M4.1), wo schon öfters mittelstarke Beben in der jüngeren Vergangenheit gewesen sind - vermutlich kein Zusammenhang zur Bebenregion Köln-Aachen und weitere Umgebung.

Ablesedatum 24.10.2008 mittags:

Weiterhin kein Kontakt zum Server für die tabellarische Übersicht, auf meine Email bzgl. des Serverfehlers habe ich bis heute keine Antwort erhalten (ich warte seit ca. 2 Wochen) - weitere Beben bei Koblenz, jetzt aber neu auch bei Bonn und in einem fast gleichseitigen Dreieck dazu bei Hollerath - zwischen Koblenz und Lüttich - leider weiß ich nicht, ob es naürliche Beben sind, weil einfach die tabellarische Übersicht nicht mehr erscheint. aufgrund der Tiefe der Beben ( mehr als 10 km, letzteres sogar mehr als 24 km Tiefe, gibt es bei diesen Beben jedoch keine Zweifel dies bzgl.) Es ist dabei als überraschend für Fachleute hier zu bemerken, dass in über 24 km Tiefe ein Beben zu messen war, weil hier schon fast die Mantel Grenze ist und aufgrund des Erdwärmegradienten die Aufhitzung der tiefen Gesteine im allgemeinen in dieser Tiefe keine Beben mehr ermöglicht. Weiterhin weiß ich nicht, ob seit dem 13.10. diverse Beben in den nächsten Tagen waren, die auf der heutigen Karte bereits nicht mehr zu sehen sind. Das älteste dargestellte Beben auf der Karte ist vom 19.10. - man muß also häufiger die Karte kontrollieren, solange die tabellarische Übersicht deaktiviert ist.

Ablesedatum 31.10.2008 abends:

kleine Beben gestern bei Koblenz und Aachen und Brüssel - die Distanzen zwischen den Beben sind in etwa gleich, aber nicht auf einer Geraden. Immer noch kein Kontakt zur tabellarischen Übersicht, aber die Tiefe der Beben sagt ja auch eigentlich alles über die Enstehung aus.

Ablesedatum 20.11.2008 abends:

diverse kleine Beben (Schwarmbeben) bei der üblichen Stelle bei Koblenz (Eifel), ansonsten unüblich lange keine weiteren natürlichen Beben mehr auf der Karte - vor einem großen Beben soll ja ehr seismische Ruhe eintreten....und dann wäre das jetzt ehr ein beunruigendes Zeichen, aber sicherlich ist diese eine einzige Beobachtung noch nicht auswertbar und aussagekräftig.

Ablesedatum 29.11.2008

übliche Schwarmbeben bei Koblenz, endlich wieder am 23.11. 2008 ein kleines Beben bei Aachen, dann wieder am 27.11.2008 ein kleines Beben bei Hamm, rechtsrheinisch im gleichen Abstand zum Rhein und Rheingraben wie linksrheinisch das Beben bei Aachen, legt man eine Gerade zwischen diese beide Beben, so schneidet diese fast im senkrechten Winkel den Rhein/Rheingraben

Ablesedatum 16.12.2008 mittags

Forgesetzt nur die kleinen Schwarmbeben bei Koblenz, unbedeutende wenige kleine Beben in geringer Tiefe zwischen Köln und Aachen seit leztem mal - heute morgen Erdbeben in Südschweden von Magnitude 4.9, was dort das stärkste seit 100 Jahren sein soll in der Tiefe on 10 km - entspricht der Tiefe der Schwarmbeben in der Eifel. Ob dies was zu bedeuten hat, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht.

Fortsetzung auf /daten3.html

Stand der Versuche Datenanfrage/Analyse/

Interpretation und Bitten um Mithilfe/

Forschungsanregung - 20.08.2008:

  1. Satellitendaten konnte ich noch nicht analysieren, da nach Koordinateneingabe bei Erstversuch Bodentemperatur Raum Köln zwar Daten erschienen, aber keine Zahlen die sich als Temperaturdaten interpretieren ließen, Erklärungsanfrage wurde bisher nicht beantwortet, vorher kam eine Mail, dass sie nur die Daten zur Verfügung stellen und keine weitere Mithilfe anbieten können.
  2. Geothermiedaten habe ich vergeblich über Geologisches Landesamt und BGR versucht heraus zu kriegen, teilweise widersprüchlich wirkende Rechercheergebnisse bzw. Antworten über die Existenz selbiger, weitere Anfragen wären an das Geologische Landesamt zu richten, dort soll es eine entsprechende Datenbank laut Bergamt geben.
  3. Anfrage an Mitarbeiter der Braunkohletagewerke habe ich telefonisch und schriftlich verschickt, inwieweit Anomalien in der Absenkung auffindbar sind. Es erfolgte bisher keine Antwort, was aber auch bedeuten kann, dass es keine Anomalien gibt.
  4. Anfrage Geodäsiedaten wurde mir konkreter kostenpflichtiger Adresse für den Erhalt der Daten beantwortet, habe ich bisher nicht genutzt:für Ihre Forschungszwecke kann ich Ihnen die digitalen Geländemodelle (DGM 5) oder die digitalen Oberflächenmodelle (DOM 5 L) erzeugt durch Laserscanning anbieten. Nähere Informationen und Downloads hierzu sowie zu den Bereitstellungsentgelten finden Sie auf unserer Internetseite www.geobasis.nrw.de unter: Internetseite des ehemaligen Landesvermessungsamtes  Produkte Dienste  Landschaftsinformationen  Höhenmodelle  → DGM
  5. Anfrage 3 D Simulationssoftware Uni Hamburg wurde beantwortet, die Software ist nur für Ihre Fälle individuell geeignet und nicht übertragbar
  6. Es fehlen noch Antwort der Geophysik Institute Köln und Frankfurt und aus dem GFZ Potsdam und Erdbebenreferat BGR - wegen Abwesenheit bisher nichts erhalten.
  7. Kein Interesse bzw. Absage für Mithilfe kam von den Statistikern des Landeskriminalamtes NRW und vom Innenministerium Abteilung Katastrophenschutz, auch nicht Stadt Köln, wurde auf eine Stiftung hingewiesen, wo ich über ein Kölner Forschungsinstitut bis zum 22.08. einen Antrag einreichen könnte
  8. Zoo Düsseldorf interessierte sich für Forschung generell - auch Grundlagenforschung und wollte mit mir zusammenarbeiten und Biologiepraktikanten Versuche überlassen. Jedoch stellte sich nach genaueren Mailkontakten die praktisch-technische Unmöglichkeit in deren Räumlichkeiten heraus, da es keine Freiluft Anlagen gibt, keine Räume mit genügend EM Durchlässigkeit, kein Generator, keine Vögel usw. ,Verweis an die Uni, nicht geantwortet haben Zoo Aachen und Zoo Köln
  9. Anfragen zu Gaswegsamkeiten und weiteren Messungen und Grundwasserspiegelsondermessungen wurden bisher für mich nicht oder unzureichend beantwortet, es kam u.a. ein Verweis an die Uni Bonn, wo es Dissertationen zu den Gaswegsamkeiten der Verwerfungen geben soll.
  10. Die offiziellen Gasmessungen in den Städten werden vom Umweltlandesamt zur Verfügung gestellt, jedoch die Interpretation der Daten wurde mir per Mail mitgeteilt, könnte allenfalls das Geologische Landesamt vornehmen., obwohl ich genaue Randbedingungen zur geeigneten Dateninterpretation vorgegeben habe.
  11. Anfrage an die Bundesnetzagentur zu Elektrosmogdaten ergibt leider nicht die benötigte Dateninterpretationsmöglickeit - dazu folgender Forschungshintergrund: In dem dicken englischsprachigen Buch von Prof. Dr. Ikeya finden sich viele Seiten Text über bereits stattgefundenen Forschung von EM-Wellen Anstieg vor Erdbeben in Japan und USA . In der Zusammenfassung wird dies als mögliche Erdbebenvorhersage gesehen, allerdings scheint es bei jedem Erdbeben anders zu sein. So kann es nur wenige Stunden oder noch weniger vorher gemessen werden, bei einem anderen großen Erdbeben damals in San Fransisco haben militärische Messstationen schon 12 Tage vorher einen Anstieg in den EM Wellen gemessen, der wieder abfiel und dann ca. nur eine Stunde vorm Erdbebeben eine extreme Spitze kriegte. Beim Loma Prieta Erdbeben San Fransico: ULF EM Wellen Intensität in nT/  Hz ^1/2, ein "pulse" bestand aus 100 Frequenzen von ca. 100 W/m^2 oder 600 nT (180 V/m); Kobe Erdbeben: präseismische ELF ( extrem low frequency) wurden mit 223 Hz gemessen, Daten wurden aufgezeichnet bei Erdbeben Magnitude 4.9 und M 5.8 ( also noch nicht das große Erdbeben!!!).
    Frage: Gibt es von 2002 Daten aus dem Raum Aachen- weil da war ein Erdbeben mit Magnitude über 4, da könnte man ja mal rückwirkend schauen, leider sind die Daten überwiegend nicht im benötigten Messbereich:
    leider kann das automatische Messsystem keine Frequenzen unter 9kHz messen.
    Die beschriebenen Frequenzen liegen im VLF/ELF Frequenzbereich, der um mehrere Zehnerpotenzen unter dem Messbereich des automatischen Messsystems liegen.Leider ist das automatische Messsystem für
    diese
    Zwecke ungeeignet. Man könnte alternativ nach militärischen Aufzeichnungen
    auf Suche gehen. Die Bundeswehr hat einschlägig abgesagt, dass entsprechende Daten nicht vorhanden sind, genauso kam eine Absage vom Bundesamt von Strahlenscbutz und von einer Adresse aus dem Geoforschungszentrum Potsdam. Sieht also schlecht aus - nun gibt es schon das Wissen um das Erdbebenrisiko im Großraum Köln-Aachen-Düsseldorft und die niedrig frequenten EM Wellen als Vorläufersymtom und keine Messungen!!!!
  12. Diverse englischsprachige Mails and Autoren von gegoogelten Fachaufsätzen stehen noch aus, werden vermutlich nie beantwortet werden, eine Antwort aus Italien kam schon, dass Sie sich nicht um Erdbeben in Deutschland aus Personalmangel kümmern. Deutschsprachige Mail bzgl. schon getätigter Rückwärtsdatenanalyse von Erdbeben in Hinblick auf Schwingungsmustern blieb/blieben ebenfalls unbeantwortet. Vergeblich auf Deutsch und Englisch entsprechende Artikel versucht im Internet zu finden.
  13. Literaturrecherche in der BGR war sehr viel schwieriger als üblich, bestellte Literatur kam in angemessenen normalen Zeitrahmen nicht, habe aufgegeben, die tatsächlich recherchierte Literatur bereitet mir Kopfschmerzen, habe noch einen interessante Artikel über größere Beben in Deutschland auf englisch gefunden, noch nicht verstanden. Über Schwingungen im Mantel ist laut Auskunft eines BGR Wissenschaftlers sowieso nichts vorhanden, da das mehr Grundlagenforschung ist und den Bereich Physik/Astronomie mehr tangiert und Gelder massiv in der BGR für alls gekürzt worden sind, grundsätzlich hielt er das Internet bereits für Fachrecherchen geeigneter als die Bibliothek - zumindest um überhaupt auf die Existenz von Forschungsarbeiten zu bestimmten Themen zu stoßen.

Fortsetzung auf daten3.html

Zu der Webunterseite mit geophysikalischen Hintergrund und Hypothesen zur Diskussion hier: /deep.html


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